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	<title>Ulrich Meyer</title>
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		<title>Ulrich Meyer verrät, wie Brückenschlag zwischen Denkmalschutz und Wohnkomfort in München gelingt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 06:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mondial Invest GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Meyer]]></category>

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		<description><![CDATA[München, im September 2011. Ulrich Meyer, Prokurist der Mondial Invest GmbH aus München, stemmte mit dem Kauf der denkmalgeschützten Jugendstilvilla in der Sollner Straße 36 ein gewagtes Projekt. Nach umfänglichen Renovierungsarbeiten erstrahlt das 1903 von Georg Kratzsch in München errichtete &#8230; <a href="http://www.ulrich-meyer.com/ulrich-meyer-verraet-wie-brueckenschlag-zwischen-denkmalschutz-und-wohnkomfort-in-muenchen-gelingt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, im September 2011. Ulrich Meyer, Prokurist der Mondial Invest GmbH aus München, stemmte mit dem Kauf der denkmalgeschützten Jugendstilvilla in der Sollner Straße 36 ein gewagtes Projekt. Nach umfänglichen Renovierungsarbeiten erstrahlt das 1903 von Georg Kratzsch in München errichtete Wohn- und Geschäftshaus wieder in seinem ursprünglichen Glanz und gewährt uns erbauliche Einblicke in eine längst vergangene Epoche. Jetzt sucht der im Spannungsfeld von Historismus und Moderne entstandene Pionierbau in München neue Bewohner. Das Interview führte der Online-Journalist Karl-Günther Moser.</strong><br />
<span id="more-22"></span><br />
<em>Herr Ulrich Meyer</em>, Sie und Ihr Geschäftspartner Elmar Borrmann haben mit Ihrer Firma Mondial Invest GmbH und der Firma B+K die Jugendstilvilla Sollner Straße 36 in München gekauft. Warum gerade eine Altbauvilla, noch dazu in sanierungsbedürftigem Zustand? Wäre ein modernes Objekt zum Beispiel in Würzburg oder München-Zentrum nicht vielversprechender?</p>
<p>Ulrich Meyer: „Rein finanziell betrachtet vielleicht, vom kulturhistorischen Standpunkt her ausgeschlossen. Das Stadtpalais in München-Solln ist Teil eines mehr als 100-jährigen Ensembles bedeutsamer Jugendstilbauten und gehört zu den wenigen sehr gut erhaltenen Gründerzeitvillen in München, bei denen selbst die Innenausstattung die Zeiten überdauert hat. Auf einzigartige Weise visualisiert dieses Bauwerk das kulturelle Spannungsfeld der damaligen Zeit, dessen Pole einerseits die Aufbruchsstimmung der jungen Künste, auf der anderen Seite der Historizismus, also die Orientierung an traditionellen architektonischen Formprinzipien waren. Sie finden hier Zugeständnisse an das Neobarock, den Jugendstil, aber auch an die sich bereits ankündigende Neue Sachlichkeit. Mit dieser stilistischen Vielfalt symbolisiert die Kratzsche Villa praktisch eine ganze Epoche, die turbulente und kulturgeschichtlich einzigartige Zeit um die Jahrhundertwende – eine Zeit unterschiedlichster Strömungen, die gerade auch München nachhaltig geprägt hat. München galt damals ja völlig zurecht als eine der europäischen Kunstmetropolen und als Zentrum des Jugendstils. Die Alt-Sollner Jugendstilvilla in München vereint ganz in diesem Sinne verschiedenste stilistische Elemente ihrer Zeit – sie ist eine beispiellose Manifestation des vielschichtigen damaligen Zeitgeists, die es zwingend zu erhalten gilt.“</p>
<p><em>Herr Ulrich Meyer</em>, Sie haben sich vorgenommen, das Gebäude nach Abschluss der Sanierungs- und Renovierungsarbeiten „adäquaten Mietern“ in München zu überlassen. An welche Zielgruppe denken Sie dabei?</p>
<p>Ulrich Meyer: „Die ornamentalen Stuckdecken und Holzvertäfelungen mit den barocken Türgewändern bilden den idealen Rahmen für eine Repräsentanz in München, beispielsweise eine Firmenzentrale oder ein Konsulat. Das entspricht auch der ursprünglichen Konzeption der Villa als Wohn- und Geschäftshaus.“</p>
<p><em>Herr Ulrich Meyer</em>, Das Jugendstilgebäude verfügt über mehrere Wohneinheiten. Wie lässt sich das mit dem Anspruch auf Exklusivität vereinbaren, Herr Meyer?</p>
<p>Ulrich Meyer: „Der zentrale Treppenaufgang mit dem schmucken Barockportal führt unmittelbar in die doppelt – über Mittelflur und Enfilade – erschlossene Gewerbeeinheit, die sich über das gesamte Tief- und Hochparterre erstreckt. Dadurch können wir die Gewerbeflächen in München auch separat vermieten, ohne dass mit Beeinträchtigungen durch andere Mieter zu rechnen wäre.“</p>
<p><em>Herr Ulrich Meyer</em>, die Jugendstilvilla in München-Solln ist in der bayerischen Denkmalliste aufgeführt. Welche Einschränkungen ergeben sich daraus für künftige Mieter?</p>
<p>Ulrich Meyer: „Die großflächig nutzbaren Büroraumkonstellationen im Tiefparterre erlauben es jedem Mieter, seine persönliche Wunscheinrichtung zu realisieren. Einschränkungen durch tragende Wände gibt es fast keine. Das gilt auch für die sonnendurchflutete drei Meter hohe und 218 Quadratmeter große Penthousewohnung. Die fünf Zimmer und die beiden windgeschützten, uneinsehbaren Dachterrassen sind nach Belieben einzurichten. Anders im Hochparterre. Aufgrund der anspruchsvollen Raumausstattung – zum Teil mit Originaldekor aus der Gründerzeit – ist bei Bauvorhaben in der Tat eine Abstimmung mit der zuständigen Denkmalbehörde in München nötig.“</p>
<p><em>Herr Ulrich Meyer,</em> historische Wertigkeit schön und gut. Ganz ohne modernen Komfort bekommt heute aber auch ein Ulrich Meyer keine Immobilie in München oder auch Würzburg vermietet.</p>
<p>Ulrich Meyer: „Das ist richtig, doch gibt es in dieser Hinsicht absolut keine Bedenken. Die gesamte Anlage in München wurde in den 1990er Jahren generalsaniert und verfügt mittlerweile sogar über technische Raffinessen wie eine videogestützte Türanlage.“</p>
<p><em>Herr Ulrich Meyer</em>, hat die Villa durch diese Sanierungsmaßnahmen nicht erheblich an Authentizität eingebüßt?</p>
<p>Ulrich Meyer: „Nein, die Architektur hat überhaupt nichts von ihrem Charme verloren. Die Villa präsentiert sich in ihrer Gliederung heute fast wieder so wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Inklusive Garten, Wintergarten und Loggia.“</p>
<p><em>Herr Ulrich Meyer</em>, Sie sprachen von der Sollner Jugendstilvilla als repräsentativem Firmensitz und exklusivem Wohngebäude. Sicher haben einige infrage kommende Mieter ihre Zweifel, ob eine alte, außerhalb des Stadtzentrums von München gelegene Villa im Standortwettbewerb mit Top-Innenstadtlagen konkurrieren kann. Wird sich das Villenprojekt in München langfristig zufriedenstellend vermarkten lassen? Herr Ulrich Meyer, bitte liefern Sie uns hierzu eine kurze Einschätzung.</p>
<p>Ulrich Meyer: „Stünden die Marktchancen so schlecht, hätte ich mich als Geschäftsführer der Mondial Invest GmbH gegen das Projekt in München entschieden. Nein, im Ernst: Der südlich von München gelegene Stadtteil Solln gehört aufgrund seiner hervorragenden Lage zwischen München-Zentrum und der oberbayerischen Seenlandschaft spätestens seit der Jahrhundertwende zu den bevorzugten Münchner Wohngegenden. Die werthaltige Bausubstanz und die hervorragende Anbindung an die Innenstadt von München sind weitere Argumente. Insgesamt bietet die Jugendstilvilla in der Sollner Straße 36 also eine perfekte Mischung aus Ruhe, Naturnähe und repräsentativem Wohnen. Diese einzigartige Kombination finden selbst Sie in München sonst kaum.“</p>
<p>Herr Ulrich Meyer, haben Sie vielen Dank für das Interview.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Über Karl-Günther Moser</strong></p>
<p>Online-Journalist, publiziert seit 2010 Rezensionen und Kommentare zur deutschsprachigen Kunst- und Kulturszene.</p>
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		<title>Hausmusik-Veranstalter Ulrich Meyer: „Gäste von der Musik total überwältigt“</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Meyer]]></category>

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		<description><![CDATA[München – August 2011. Mit seinen privaten Hausmusikabenden bereichert Ulrich Meyer das Münchner Kulturleben um eine Veranstaltung ganz besonderer Art. Die als Geheimtipp gehandelten Musikevents begeistern ein illustres Publikum aus Unternehmern, Bankiers und regionalen Kulturschaffenden. Geschuldet ist der Überraschungserfolg von &#8230; <a href="http://www.ulrich-meyer.com/hausmusik-veranstalter-ulrich-meyer-gaeste-von-der-musik-total-ueberwaeltigt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München – August 2011. Mit seinen privaten Hausmusikabenden bereichert Ulrich Meyer das Münchner Kulturleben um eine Veranstaltung ganz besonderer Art. Die als Geheimtipp gehandelten Musikevents begeistern ein illustres Publikum aus Unternehmern, Bankiers und regionalen Kulturschaffenden. Geschuldet ist der Überraschungserfolg von Ulrich Meyer nicht zuletzt der professionellen Unterstützung durch das Ensemble der Tambosi Oper, aber auch den Auftritten junger Virtuosen wie dem Pianisten Philipp Voepel. In einem aktuellen Interview mit dem Online-Journalisten Karl-Günther Moser blickt Ulrich Meyer auf die ersten Hausmusikabende zurück und stellt bereits die nächsten Kulturhighlights in Aussicht.</strong><br />
<span id="more-18"></span><br />
<strong>Herr Ulrich Meyer, Sie treten ja derzeit als Veranstalter der Konzertreihe „Einladung zur Hausmusik“ prominent in Erscheinung. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, musikalische Events in diesem doch eher privaten Rahmen statt in klassischen Konzerthäusern zu veranstalten?</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Der Grund ist ganz einfach: Ich kann die Musik auf diese private, persönliche Weise meinen Freunden und Geschäftspartnern am besten näher bringen. Natürlich kommen meine Gäste längst nicht mehr nur wegen der Opernmusik, sondern auch wegen des stilvollen Ambientes, der angenehmen Stimmung und der lukullischen Köstlichkeiten, die ihnen gereicht werden – letztlich sind sie dann aber doch immer wieder von der Musik total überwältigt. Wer könnte ihnen das verdenken? Immerhin liest sich die Liste prominenter Musiker und Sänger, die in meinem Penthouse klassische oder moderne Stücke interpretieren, ja schon jetzt beeindruckend.</p>
<p><strong>Welches Feedback erleben Sie seitens der Musiker auf die Hausmusikabende? Kommt das private Ambiente in Ihrem Münchner Penthouse an, Herr Ulrich Meyer?</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Die Musiker lieben die Hausmusikabende, so lautet das schlichte aber überaus erfreuliche Fazit, das man aus den ersten Veranstaltungen ziehen muss. Was mich besonders freut: aus den Veranstaltungen ergeben sich stets neue Freundschaften, oft auch privater Natur. Früher oder später sieht man sich auf Konzerten, in der Oper oder auf anderen Events wieder – und natürlich ergeben sich auf diesen Veranstaltungen immer neue Bekanntschaften, die sich gerne auf meine Hausmusikabende einladen lassen.</p>
<p><strong>Und wie kommen Ihre Konzertveranstaltungen bei den Gästen an? Welches prominente Publikum versammelt sich eigentlich in Ihrer Münchner Wohnung? </strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Ein äußerst gemischtes, was mich persönlich besonders freut und immer aufs Neue für einen anregenden Abend sorgt. Hier auf den Hausmusikabenden finden sich die verschiedensten Milieus ein, einen Schwerpunkt bildet sicherlich die Wirtschafts- und Finanzwelt mit Bankiers, Immobilienkaufleuten, Unternehmern und Fabrikanten, doch auch Ärzte, Anwälte und Architekten nehmen die Einladungen dankend an. Ebenso lade ich verdiente Handwerker ein, die auf meinen Baustellen täglich Großes leisten. Natürlich gehört auch mein kompletter Freundeskreis zum Kreis der Gäste. So versammeln sich schließlich Musikliebhaber von Nah und Fern auf den Hausmusikabenden, darunter aus München, Frankfurt, Wien, aber auch Verona und London.</p>
<p><strong>Herr Ulrich Meyer, wie verlief denn eigentlich der jüngste Hausmusikabend?</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: An diesem besonderen Abend wusste ein echtes Nachwuchstalent die Gäste zu begeistern: Der junge Pianist Philipp Voepel spielte zunächst Rachmaninows Prelude Opus 23, Nr. 7, in C-Moll, danach interpretierte er für die Gäste Chopins Revolutionsetüde. Als Zugabe folgte schließlich noch ein Stück des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera. Philipp hatte übrigens wenige Wochen zuvor den ersten Preis bei „Jugend musiziert“ in Bayern gewonnen. Eine Woche nach dem Auftritt bei mir gewann er den respektablen zweiten Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert Deutschland“. Von solch einem musikalischen Talent ist sicherlich noch Größtes zu erwarten.</p>
<p><strong>Und dann hat sich die wunderbare Sopranistin Anne Funck-Hansen und das Ensemble der Tambosi Oper bei Ulrich Meyer eingefunden  …</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Ja, das ist richtig. Der zweite Teil des Abends war ganz der großen Oper gewidmet: Die herausragende und bezaubernde Sängerin Anne Funck-Hansen brillierte zunächst mit kraftvollen, aber auch gefühlvollen Mozart-Arien. Dann gesellten sich als Überraschung aus dem Publikum nacheinander die Mitglieder der Tambosi Oper München dazu. Sonja Bühling, Andreas Agler, Sarah Newman und Julia Stein intonierten das wunderbare, allseits bekannte „Brindisi“ aus La Traviata.</p>
<p><strong>Nachdem Sie mit Philipp Voepel ein echtes „Wunderkind“ der zeitgenössischen Musikszene aufbieten konnten, fragen sich viele bereits: Welche Highlights wird Ulrich Meyer in den nächsten Monaten präsentieren? Können Sie schon Namen nennen, Herr Ulrich Meyer?</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Soviel will ich gerne verraten: Ich plane einen Abend mit Musical-Highlights. Ich denke da vor allem an „Phantom of the Opera”, „Joseph”, „Starlight Express”, aber auch an „Porgy and Bess” und die „Westside Story”. Darüber hinaus gilt wie immer: Lassen Sie sich überraschen!</p>
<p><strong>Nicht wenigen Kulturschaffenden ist Ulrich Meyer noch als Veranstalter der Würzburger Festspiele bekannt, aber auch als langjähriger Freund und Förderer verschiedenster Projekte in Kunst und Architektur. Herr Ulrich Meyer, welche kulturellen Engagements planen Sie derzeit – neben den Hausmusikabenden?</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Derzeit bereite ich ein bedeutendes Hafenprojekt im schönen Italien vor, möchte aber auch hier noch nicht allzu viel verraten.</p>
<p><strong>Der Wohn- und Wirkungsort von Ulrich Meyer bleibt sicherlich auch in Zukunft die Stadt München. Was zeichnet die Metropole an der Isar Ihrer Meinung nach gegenüber anderen Kulturstandorten aus, sagen wir im Vergleich zu Berlin oder Hamburg?</strong></p>
<p>Ulrich Meyer: Viele Gründe sprechen für München. Die Stadt ist einerseits überschaubar: „Man kennt sich“, wie man hier so zu sagen pflegt. Andererseits bietet München eine große Vielfalt an kulturellen, gesellschaftlichen, sportlichen und auch kulinarischen Erlebnismöglichkeiten. Man muss diese Stadt einfach lieben – vor allem als Kulturschaffender, versteht sich.</p>
<p><strong>Herr Ulrich Meyer, vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Über Karl-Günther Moser</strong></p>
<p>Online-Journalist, publiziert seit 2010 Rezensionen und Kommentare zur deutschsprachigen Kunst- und Kulturszene.</p>
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